KEIN KVK-RENNEN 2012
Auf Grund einer Baustelle im Kalkwerk Steyrling ist es uns nicht möglich, Euch im heurigen Jahr ein Rennen zu bieten.
Nach stundenlangen Besprechungen haben wir einstimmig den Beschluss gefasst, das KVK-Rennen für das Jahr 2012 auszusetzen. Eine Standortverlegung und sonstige Alternativen wurden eingehend diskutiert und aus verschiedenen Gründen für nicht sinnvoll erachtet.
Wir ersuchen um Euer Verständnis und hoffen, Euch zu Pfingsten 2013 bei unserem Comeback-Rennen wieder begrüßen zu dürfen.

7. Gesamtplatz bei den AIM 2011/2012
Nach der Vorjahrespremiere hat auch heuer der KVK wieder ein Team bei den Austrian Indoor Masters (kurz AIM) gestellt. An den Schauplätzen Györ (HUN), Bratislava (SK), Kottingbrunn und Strebersdorf galt es in insgesamt 6 12h-Rennen Ausdauer zu beweisen und in dem Teilnehmerfeld von 20 Teams die Nerven zu bewahren.
Gleich zu Beginn wurden wir in Györ auf eine harte Bewährungsprobe gestellt. Ein anspruchsvoller Kurs mit grenzwertigen CO-Werten brachte alle Fahrer gehörig ins Schwitzen und an den Rand des belastbaren. Desweiteren kannte keiner von uns die Strecke und so mussten wir das Training/Qualifying erstmal zum Kennenlernen nutzen. Ein Umstand der uns noch bei weiteren Rennen begleiten sollte.
Dementsprechend zufrieden finishten wir das Training an 11. Position. Mit Fortdauer des Rennens fanden wir immer besser in den Kurs, konnten Zug um Zug unsere Rundenzeiten verbessern und so bis auf den 7. Platz vorfahren. Inwiefern wir in Györ noch eine einen besseren Rang erzielen hätten können, bleibt spekulativ, denn nach 9 Stunden wurde nach Teamchef-Beschluß das Rennen aus gesundheitlichen Gründen abgebrochen.
Nach Györ folgte mit Bratislava ebenfalls ein neuer Kurs, der erst wenige Wochen vor den AIM eröffnet wurde. Mit einem gemütlichen Aufenthaltsraum, der auch allen Fahrern genügend Platz bot und einem selektiven Rundkurs machte dies die Halle in Bratislava zu dem Saison-Highlight schlecht hin. Aber auch hier hatten wir mit dem Trainingsdefizit zu kämpfen und kamen über einen 12. Qualiplatz nicht hinaus. Wiederum war es die Routine und das fehlerlose Fahren der KVK-Piloten, wodurch wir weiter nach vor kamen und letztendlich nach 12 Stunden auf dem hervorragenden 6. Platz finishten. Unvergesslich bei diesem Rennen war der Zweikampf im Schluß-Turn von Mario gegen Roman Schneider vom Team Gebr. Weiss.
Mehr als 25 Minuten lang konnte sich Mario wehren und so den verdienten 6. Rang nach Hause fahren.
Mit großen Erwartungen kamen wir nach 3 Wochen wie nach Bratislava zurück, um diesmal die Strecke „back“ in Angriff zu nehmen.
Doch alle Teams aus dem Wiener Raum nutzten diese Zeit ausführlich zu Trainingszwecken und somit war mit einem 10. Startplatz wieder das Maximum aus dem Qualifying geholt.
Eine kurze Unaufmerksamkeit im Rennen bescherte uns die einzige Stoß&Go-Strafe, die wir in der gesamten Saison ausgefasst haben. Das Überfahren der Haltelinie kostete uns eine Minute und wahrscheinlich eine bessere Platzierung zu Rennende. Dennoch konnten wir uns mit einem 8. Platz wieder im Rennen steigern.
Nach Bratislava war die Hälfte der Rennen bestritten und wir lagen auf dem hervorragenden 6. Gesamtplatz. Bereits zu diesem Zeitpunkt war ersichtlich, dass um den Gesamtsieg nur 2 Teams in Frage kamen: Medlog und 2befound.
Auch Position 3 schien mit dem Team Underdogs schon ziemlich sicher, jedoch um die restlichen Platzierungen war noch alles möglich. Auch wir hofften, da noch ein Wörtchen mitreden zu dürfen.
Die nächste Station am Programm war Kottingbrunn – die kräfteraubendste Bahn in der Serie.
Beim ersten Kottingbrunn-Rennen wurde ein Versprechen eingelöst und somit durfte KVK-Fahrer Werner Trügler mit seinen belgischen Freunden Ruben Boutens und Mathias Grooten (verstärkt um Alex Gumpenberger) an den Start gehen.
Selbst für Fahrer diesen Kalibers war das Qualifying kein Spaziergang und stellte wieder eindeutig unter Beweis, wer viel auf dieser Strecke trainiert, ist auch vorn dabei.
Das „KVK world team“ belegte den 8. Startplatz, was viel Potential noch vorne offen ließ. Wie nicht anders zu erwarten, gelang auch die Aufholjagd nach vorne. Ein 3. Platz bedeutete somit auch die beste Platzierung der Saison.
Für die Gesamtwertung waren dies wichtige Punkte. Somit waren wir mit 5 Punkte Rückstand auf den vierten ex aequo mit dem Team „Scuderia URT“ auf dem 5. Platz.
Als nächstes wurde dann Kottingbrunn „back“ gefahren.
Rang 16 im Qualifying! Generell muß man sagen, dass die AIM-Karts ziemlich gleichmäßig abgestimmt waren und nur sehr wenig Streuung zu erkennen war. Doch diesmal haben wir in der Quali nicht gerade eine „Rakete“ ausgefasst, was uns gleich zu Beginn mit unserem Start-Kart bewusst wurde.
Stunde für Stunde konnten wir uns im Rennen noch vorne kämpfen. Allerdings war nicht mehr als ein 9. Platz zu holen. Für die Gesamtwertung bedeutete dies, dass wir wichtige Punkte auf unsere unmittelbaren Konkurrenten liegen ließen und nun Gefahr von hinten drohte. Gesamt lagen wir nun auf dem 6. Platz; 8 Punkte hinter dem fünften Scuderia URT und 6 Punkt vor dem siebten Meditec.
Das letzte Rennen der AIM haben wir dann in der Daytona-Halle in Strebersdorf bestritten. Eine Strecke, die wir in bester Erinnerung hatten. Doch das was folgte, war eine mittlere Katastrophe und verursachte kollektives Kopfschütteln. Weniger der 16. Startplatz machte uns sorgen. Vielmehr waren es die 3,8 sek. (!!!) Rückstand auf die schnellste Rundenzeit. Und wir waren uns einig, … es lag nicht am Kart!
Es schien, alles was wir bisher über das Kartfahren gelernt hatten, einfach vergessen zu müssen, Bremspunkte versäumen und zu spät in Kurven einzulenken, dann war man schnell. Auch wenn wir uns im Rennen einigermaßen den Umständen anpassen konnten, so war doch nach Rennhälfte der Rückstand nach vorne zu groß, um in der Gesamtwertung noch entgegenzuhalten.
Der 10. Platz war das Maximum, das wir noch herausholen konnten, um einigermaßen eine Schadensbegrenzung zu erreichen.

12. Platz beim Toni-Shirt's Rennen in Melk
Anstatt des geplanten Eisrennens in Faisentau mußte kurzfristig aufgrund des einsetzenden Tauwetters auf eine Asphaltstrecke ausgewichen werden. 19 Teams fanden sich beim ÖAMTC Fahrtechnikzentrum in Melk (Wachauring) ein, und ermittelten in 6 Wertungs-Rennen das beste Team.
Der KVK war mit einem Team dabei und landete mit dem 12. Gesamtplatz im Mittelfeld. Regen und Kälte machten diese Veranstaltung zu einer echten Herausforderung, in der sich die Routiniers von KFZ-Holzer und Veritas Haus durchsetzten.
Leider schlich sich in unserem Team immer wieder der Fehlerteufel ein und wurden durch etliche Dreher bessere Platzierungen vereitelt.
Es gab aber auch zwischenzeitig Erfolge zu verzeichnen wie beispielsweise der 3. Qualiplatz im letzten Rennen durch Hannes. In diesem Lauf wurde mit dem 4. Platz die beste KVK-Platzierung erreicht.
Weiter geht’s im Toni-Shirt’s-Cup am 5.05.2012 mit einem 9h-Rennen ebenfalls wieder in Melk.

Kartdefekt im Finale beim Eiskartrennen in Judenburg
Am 04.02.2012 veranstaltete das Team von Force Styria beim Freibad in Judenburg ein Eiskart-Rennen. Bei eisigen Temperaturen von -17° C stellte sich der KVK der Herausforderung und zählte in der Besetzung (Bernhard Humer, Fredi Fuchs und Andreas Kranzl) mitunter zu den Siegerkandidaten.
Trotz des sehr starken Teilnehmerfeldes war der Finaleinzug mit einem 2. Platz im Vorlauf und einem Halbfinalsieg beinahe ein Spaziergang. Doch im Finale sollte dann alles anders kommen. Bereits vor dem Qualifying stand fest, unser Finalkart hat keine Bremsen (Bremsseil gerissen). Eine Reparatur oder Tausch des Karts war leider nicht möglich.
Als dann auch noch beim Team KFZ-Holzer das Kart wegen eines Defektes aus dem Rennen genommen werden mußte und dann auch noch die Zeitnehmung „streikte“ herrschte Chaos pur. Die Zeitnehmung konnte gerichtet werden, nicht aber unser Kart oder das Kart von KFZ-Holzer. Somit wurde das Finale ohne den Halbfinalsiegern KVK und KFZ-Holzer weiter fortgesetzt.
Traurig, aber so ist das mal im Motorsport. Nichts desto trotz war es ein Spaß, mal auf Eis zu fahren. In Anbetracht, dass es für alle KVK-Fahrer das „erste Mal“ auf glattem Terrain war, eine hervorragende Leistung.

Mitglied werden!
Die Möglichkeit,beim Kart Verein Klaus Mitglied zu werden ist sehr einfach. Eine E- Mail an kartvereinklaus@gmx.at mit Kontaktadresse und Telefon Nummer und in Kürze meldet sich ein Ansprechpartner des Vereins.











